Der Lauf der Welt

Ein Gedicht von Roman Herberth
Es bleibt bekanntlich nichts beim Alten.
Es ändert sich der Lauf der Welt.
Mal Kummer und mal Sorgenfalten.
dann ist es gut um uns bestellt.

Ein Biedermann tanzt aus der Reihe.
Gefunden wird, wonach man sucht.
Es staunt der Fachmann und der Laie,
mal wird geklatscht, und mal geflucht.

Das ganze Werden wird vergehen,
denn immer wendet sich das Blatt.
Mal Hektik und mal Däumchen drehen.
Man hat genug, und wird nicht satt.

Was gestern galt, wird nicht mehr gelten.
Mal Redefluss, mal Schweigsamkeit.
Erst hat man viel, dann nichts zu melden,
das wird uns allen prophezeit.

Informationen zum Gedicht: Der Lauf der Welt

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16.04.2015
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