Der Blinden ihr trauriges Lied 1800- 1900

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Blindenschulen in den Jahren 1800 – 1900
Historien - Gedicht.
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Gedicht - Nr. 1237
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Wohl denen die Gesund, die, Sehen, Hören Riechen und Fühlen können.
In früheren Zeiten weggesperrt, führten sie ein karges, freudloses, hartes Leben
mit oft schwerer Arbeit unter strenger Zucht - ohne Freude und Hoffnung.
Blinden - Schulen
Der Tag begann mit einem Gebet und einem Lied der Hoffnung.
Dann folgte strenge Zucht- ein karges Essen – harte Arbeit - Unterwerfung.
Ein Leben ohne Freude – Liebe – Zärtlichkeit - Hoffnung
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Der Blinden ihr trauriges Lied täglich neu gesungen.
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Ein neuer Tag beginnt sein Lauf
Mit Sonnenlicht das oben auf
Für Menschen Wärme, Licht gebracht
Doch für die Blinden bleibt es Nacht!
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Sie können nicht die Welt beschau ‘n
Nicht Blüten und nicht grüne Auen
Die Fauna, Flora sehen sie nicht
Und auch kein freundlich` Angesicht.
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Doch fühlen sie wie Sonne warm
Und wenn sie jemand nimmt in Arm.
Sie hören auch den Vogelsang
Im Herzen drinnen bleibt es bang.
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Früh morgens ganz rasch es in den Saal
Als Gottesgruß ein frommer Choral.
Dort stehen sie in Reih und Glied
Voll Inbrunst singend Morgenlied
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Dort preisen sie den Herrn und Gott
In laut Gesang an dunklem Ort.
Sie bitten um ihr Augen Licht
Auf das der Herr ihr Dunkel bricht.
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Peter Leitheim
Mensch - Humanist

Informationen zum Gedicht: Der Blinden ihr trauriges Lied 1800- 1900

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20.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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