Das Schicksal

Ein Gedicht von Roman Herberth
Das Schicksal macht dir eine Szene.
Du haderst und bist voller Groll.
Verstohlen rinnt die erste Träne.
Nun fragst du: 'Was das Ganze soll?'

Doch keiner kann dir Antwort geben.
Du bist bekümmert und verletzt.
Das 'cela vie', so ist das Leben,
das hat dir einen Stoß versetzt.

Die Gründe bleiben dir verschlossen.
Du jammerst und beklagst dein Leid.
Doch keiner deiner Zeitgenossen
ist gut im Bild, und weiß Bescheid.

Du solltest es mit Fassung tragen.
Es handelt nämlich wie es mag.
Wenn du versuchst es zu verjagen,
geschieht der nächste Schicksalsschlag.

Informationen zum Gedicht: Das Schicksal

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05.05.2014
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