„Ausgeschlafene Liebe“

Es wäre falsch, wenn ich sagen würde,
dass ich gut geschlafen habe –
das wäre eine Bürde.

Es wäre verletzlich, wenn ich spüren würde,
dass ich dich nicht geliebt habe –
in aller Würde.

Nur vorm Schlafengehen bereite ich mich,
auf eine träumerische Reise, so frisch.
In die Empfindsamkeit meines Lebens hinein,
in das Ausgeschlafensein meines Herzens, ganz fein.

Ausgeschlafene Liebe, nach der ich greife,
wachte auf, aber leise, so flüstert die Ferne –
ganz sanft und leise.

© Dawid Aleksander Kowalski Faerber;
aus dem Gedichtband: „Liebe in der Natur“ (2. Ausgabe: 16.06.2025, ISBN 9788397281127) – Mein YouTube-Kanal: @KlassischeLiteratur

Informationen zum Gedicht: „Ausgeschlafene Liebe“

06.11.2026
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