Auf Mäusejagd

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Die Luft ist kühl, der Boden nass,
behutsam schleicht er sich durchs Gras.
Kater Paul wittert schon die Beute,
das wird die erste Mahlzeit heute.

Gerad´ hat er eine Maus entdeckt,
die sich im hohen Gras versteckt.
Er giert nach diesem Leckerbissen,
doch das Mäuschen ist gerissen.

Eben sah er die Feldmaus noch,
jetzt sitzt sie schon im Mauseloch.
Der Kater lauert vor dem Loch,
in das das graue Mäuslein kroch.

Er hat Geduld und wartet lange,
der kleinen Maus wird angst und bange.
Jetzt streckt die mutige, kleine Maus,
vorsichtig den Kopf heraus.

Schon schlägt der hungrige Kater zu
und verspeist die Maus im Nu.
Genüsslich schleckt sich Kater Paul,
mit der Zunge um das Maul.

Informationen zum Gedicht: Auf Mäusejagd

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07.03.2026
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