Abendstimmung

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Der Wind flüstert, Wellen rauschen,
die Möwen ruhen am Strand.
Wir sitzen an der Beach-Bar,
mit einem Sektglas in der Hand.

Der Tag war heute herrlich
und klingt ganz langsam aus.
Die Sonne geht jetzt unter,
- wir holen die Jacken raus.

Dick eingepackt blicken wir
hinaus, aufs weite Meer.
Ich genieße diesen Augenblick,
das Herz wird mir so schwer.

Im Leuchtturm geht das Licht an,
ein Boot kommt gerad´ zurück.
Der Fischer sieht zufrieden aus,
scheinbar hatte er heut´ Glück.

Voller Stolz bringt er den Fang,
mit eigener Kraft an Land,
und nimmt einen letzten Drink,
vor unserer Bar, am Strand.

In Hörnum wird es dunkel,
die Zeit scheint still zu stehen.
Der Wirt schaut zu uns rüber.
Wird Zeit, dass wir jetzt gehen.

Informationen zum Gedicht: Abendstimmung

8 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
14.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.