Stille

Ein Gedicht von Thekla David
Nie gesagt, was zu sagen war.
Still geschwiegen,
zu dem,
was wichtig war.

Runtergeschluckt,
es hätte nach draussen gemusst.

Viel mehr rausschreien,
was ich habe gewusst.

Schnecke im Schneckenhaus.
Kopf in den Sand gesteckt, wie ein Strauß.

Wo war das Leben?
Wie falsch, war das falsche Streben?

Vieles falsch gemacht.
Eines Tages erwacht.

Nichts kann falsch sein,
ist es nur mein eigen sein !

Wen interessiert es,
was ich tu?

Im Nu
ist das Leben vorbei.

Frei,
sollte man sein!

Alles tun , was man tun will,
damit das Leben niemals war still !

Informationen zum Gedicht: Stille

11.04.2017
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