Die Flucht in die Nacht

Ein Gedicht von SEPK
Die Nacht sollte mein Freund sein
Ich sollte zur Ruhe kommen
In der Dunkelheit verweilen
Doch sie hat sich gegen mich gewannt
Aus meiner Zuflucht wurde meine Hölle
Wieso?
Wieso?
Dem Tag kann ich nicht entfliehen
Der Nacht nun auch nicht mehr
Meine Augen sind schwer
Mein Körper geschwächt
Doch mein Verstand ist geschärft
Er wird nicht obsiegen
nicht so
Er wird mich nicht kriegen
nicht so
nicht kampflos
Doch er gibt nicht auf
Mein Verfolger ist mir nah
Wer er ist?
Es ist der Schmerz!
Nachts wenn ich schlafe entfliehe ich ihm
Nachts wenn ich schlafe fühle ich ihn nicht
Doch ich kann nun nicht mehr schlafen
So begleitet er mich nun
Die Dunkelheit frisst mich auf
Sie füllt mich aus
Sie verdunkelt mich
Jetzt passe ich wieder zur Nacht
Beide sind wir dunkel
Doch nur ich bin verflucht

Informationen zum Gedicht: Die Flucht in die Nacht

42 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
06.06.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (SEPK) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
Anzeige