Was oft genügt (1)

Ein Gedicht von Roman Herberth
Was oft genügt (1)

Du brauchst nicht viel zum 'Glücklich sein'.
Entbehrlich ist ein Batzen Geld.
Und es genügt ein Stell-dich-ein
mit einem Freund, der zu dir hält.

Die Sorgenfalte macht dich krank.
Den Kummer liefert sie frei Haus,
dann liegen deine Nerven blank.
Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Die Zuversicht, die bringt dich weit.
Kein Fahnenende wird erreicht.
Du wirst kein Kind von Traurigkeit,
und was sonst schwer fällt, fällt dir leicht.

Wer glücklich ist, tut gut daran,
dass er sich selber hegt und pflegt,
damit ihm nicht ein Scharlatan
tief in der Nacht das Handwerk legt.

Informationen zum Gedicht: Was oft genügt (1)

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05.08.2017
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