Sich Träume erfüllen (1)

Ein Gedicht von Roman Herberth
Du lebst auf nach Niederlagen,
endlich ist das Glück in Sicht.
Vieles hat es dir zu sagen,
und es hält, was es verspricht.

Die Gedanken müssen reifen,
langsam - nicht im Affenzahn.
Sich auf Dummes zu versteifen,
würfe dich aus deiner Bahn.

Zu dir selber musst du stehen,
unbekümmert sollst du sein,
denn sonst wirst du untergehen
wie im Bach ein kleiner Stein.

Aus dem Vollen kannst du schöpfen,
und dein Fund des Pudels Kern.
Weg mit allen alten Zöpfen,
denn die sind längst unmodern.

Roman Herberth

Informationen zum Gedicht: Sich Träume erfüllen (1)

118 mal gelesen
02.08.2017
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige