Sich ins Fäustchen lachen

Ein Gedicht von Roman Herberth
Ins Fäustchen lachen sich Betrüger,
zumindest eine kurze Zeit.
Denn sie betrachten sich als Sieger,
ein freches Grinsen macht sich breit.

Sie denken, 'Ich bin sehr gerissen'.
Ein Trugschluss wie wohl jeder weiß.
Kurz später sind sie aufgeschmissen,
sie stehen auf dem Abstellgleis.

Ein Mea Culpa wird man hören,
vermengt mit lautem Wehgeschrei.
Ein Kelch lässt sich davon nicht stören,
er geht auch nicht daran vorbei.

Sein Mütchen möchte man sich kühlen
als sogenannter toller Hecht.
Man wird die Rache hautnah fühlen,
weil sich im Leben alles rächt.

Informationen zum Gedicht: Sich ins Fäustchen lachen

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12.04.2015
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