Selten aus dem Schneider

Ein Gedicht von Roman Herberth
Dem Schicksal muss sich jeder fügen.
Es geht kein Kelch an uns vorbei.
Nur selten ist es ein Vergnügen,
denn meistens klagt die Litanei.

Die wenigsten sind aus dem Schneider.
Und keinem, dem das wirklich passt.
Man ärgert sich, und lächelt heiter.
Doch tonnenschwer ist diese Last.

Wir kämpfen mit den Fragezeichen.
In Frage werden sie gestellt.
Sie wollen sich partout nicht schleichen,
und wir bezahlen Schmerzensgeld.

Umzingelt sind wir oft vom Bösen.
Es kommt daher, als sei es gut.
Es wird uns keine Angst einflößen,
wir wären besser auf der Hut.

Man wird uns in Pfanne hauen.
Es geht uns deshalb grottenschlecht.
Den falschen Freunden zu vertrauen,
ist etwas, was sich immer rächt.

Informationen zum Gedicht: Selten aus dem Schneider

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29.08.2014
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