Mitunter das Verkehrte

Ein Gedicht von Roman Herberth
Mitunter macht man das Verkehrte,
was man sich später übel nimmt.
Die Dummheit setzt auf falsche Pferde,
so dass die Richtung nicht mehr stimmt.

Man könnte sich den Arsch versohlen,
denn man schlägt über einen Strang,
und Fehler wird man wiederholen,
nicht ewig aber lebenslang.

Wer klug ist, bleibt bei seinem Leisten,
denn Gründe gäbe es genug.
Jedoch man selbst und auch die meisten
sind nicht an allen Tagen klug.

Den Mund wird man sich oft verbrennen,
es fühlt sich dann beschissen an.
Man ist nicht wieder zu erkennen,
und man steht nicht mehr seinen Mann.

Man macht das Falsche, und zwar häufig,
frustriert ist man im Nachhinein.
Zu fehlern, das ist uns geläufig,
doch keiner wird begeistert sein.

Roman Herberth

Informationen zum Gedicht: Mitunter das Verkehrte

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21.07.2015
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