Man schnäuzt und hustet

Ein Gedicht von Roman Herberth
Man schnäuzt und hustet, kriegt die Krise.
Die Nase läuft in einer Tour.
Und man hat ständig kalte Füße,
tagein, tagaus, rund um die Uhr.

Besonders link sind die Bazillen,
und sehr grippal ist der Infekt.
Man fiebert und fragt sich im Stillen,
'wo hab ich mich nur angesteckt'?

Es lässt sich nicht mehr nachvollziehen,
da scheitert unser Sachverstand,
obwohl wir uns darum bemühen,
die Fahndung, die verläuft im Sand.

Man wäre liebend gerne munter,
doch man ist ausgesprochen matt.
Und hat, und das ist auch kein Wunder,
die unliebsame Krankheit satt.

Nun kann uns nur ein Doktor retten.
Sein Wissen hat man konsultiert.
Er kennt sich aus, verschreibt Tabletten,
und irgendwann sind wir kuriert.

Roman Herberth

Informationen zum Gedicht: Man schnäuzt und hustet

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26.07.2015
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