Der schnöde Mammon (1)

Ein Gedicht von Roman Herberth
Alles dreht sich nur um Zaster.
Du beklagst oft seinen Schwund.
Ständig frönst du diesem Laster,
deine Meinung tust du kund.

Scheffeln willst du Geldbeträge,
damit kommst du sicher weit.
Und dann gehst du deiner Wege,
das passt prima in die Zeit.

Du legst Wert auf die Finanzen,
und hofierst das Kapital.
Und du ziehst auch gern Bilanzen,
denn das hältst du für normal.

Goldne Kälber anzubeten,
ein Prinzip, das jeder kennt.
Das Problem ist aufgetreten
schon im alten Testament.

Roman Herberth

Informationen zum Gedicht: Der schnöde Mammon (1)

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24.06.2017
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