Das Neue

Ein Gedicht von Roman Herberth
Es fasziniert mich stets das Neue,
denn es verleiht mir wieder Schwung,
und weil ich mich daran erfreue,
herrscht grenzenlos Begeisterung.

Ich suche gern den Kern der Sache
und nicht den Schnick-Schnack drum herum.
Und weil ich mir Gedanken mache,
bin ich weit mehr als Publikum.

Von vielem bin ich ganz begeistert,
denn es ist echt der Rede wert,
doch einiges, das scheibenkleistert,
was dann ein Nebensatz erfährt.

So wachsen meine Widerstände,
und nach und nach verebbt mein Schwung.
Die Sache nimmt kein gutes Ende
stattdessen nur Ernüchterung.

Roman Herberth

Informationen zum Gedicht: Das Neue

265 mal gelesen
13.07.2015
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige