Vampir

Ein Gedicht von Melan 1980
Hör was klopft an deine Tür.
Mach nicht auf er giert nach dir.
Von Knoblauch und Kreuz geschützt,
liegst du in deinem Bett.

Sein Schrei betört deinen Verstand.
Er schreit deinen Namen,
du willst zu ihm.
Doch die Angst ist zu groß.

Wer ist da,
du dich wiederholend.
Er antwortet nicht.
Du hörst seinen Atem an deiner Tür.
Du spürst die Kälte tief in dir.

Angst und Neugier dich zerreißen.
Du öffnest die Tür,
er fällt dich an.
Er beißt und reißt.
Der Schmerz ist groß.

Du siehst sein Gesicht,
es ist blutverschmiert.
Die Augen tot,
die Zähne scharf.

Er saugt dich aus.
Du wirst wie er,
ein Vampir.
Kind der Nacht.

?.10.-26.11.1997

Informationen zum Gedicht: Vampir

6.452 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 2,0 von 5 Sternen)
-
25.07.2012
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige