Von Zwergen und Riesen,beim Garten gießen.

Ein Gedicht von Inge Wamser
Früh morgens um fünf
war noch ohne Strümpf in den Puschen,
wollte meine Blümchen gießen,
da kam ein Gartenzerg und wollte duschen.

Frech sah er mich an
bis ich die Gießkanne nahm
und ließ Wasserstrahlen über ihn fallen.

Als er genässt und sauber,
nass waren nun auch meine Puschen
begann der Zauber,
von überall her kamen Gartenzwerge
und wollten duschen.

Ich schleppte Kanne für Kanne,
Wasser rein,Wasser raus,
bis alle sahen sauber aus.

Ging nun zur Wiese
da saß ein Riese ganz allein,
auch er wollte duschen und sauber sein.
doch wie sollt ich zu ihm kommen,
er so groß,und ich so klein?

Doch gleich fiel mir die Lösung ein,
nahm den Garteschlauch,
bespritzte ihn von Kopf bis Bauch.

Zum Dank wollt er mich küssen,
doch er musste niesen,
aus seiner Nase spritzte wie ein Wasserfall
über mich der ganze Schwall,war nun auch nass überall.

Drum nehmt euch morgens um fünf in acht beim Garten
gießen,vor Zwergen und vor Riesen.

Informationen zum Gedicht: Von Zwergen und Riesen,beim Garten gießen.

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21.03.2014
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