Abends am Strand

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Nachdenklich sitzen sie am Strand,
hier lernten sie sich kennen.
Zärtlich streichelt er ihre Hand,
der Himmel scheint zu brennen.

Es zieht sie immer wieder her,
der kleine Ort ist ihnen vertraut.
Der Abendwind zieht übers Meer,
strickt ihr ein Kleid, aus Gänsehaut.

Die Füße noch im feuchten Sand,
lauschen sie den Naturgewalten.
Alltagssorgen werden verbannt,
es wird Zeit, mal abzuschalten.

Am Horizont die ersten Sterne.
Hell erstrahlt das Leuchtturm-Licht.
Möwen kreischen in der Ferne,
doch gehen möchten sie noch nicht.

"Kalt wird´s", säuselt sie verlegen.
Er nimmt sie ganz fest in seinen Arm.
"Vielleicht sollten wir uns bewegen."
"Ich küsse dich, dann wird dir warm."

Informationen zum Gedicht: Abends am Strand

28.08.2026
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