Vakuum

Ein Gedicht von Alvin Neumann
Kein Hauch von Wind, kein Ton,
im Land ist Stille eingezogen.
Die Luft entweicht, flüchtet schon,
wie nie gewesen, wie weggelogen.

Nichts, was die Leere durchbricht,
nichts, das den Grund umschließt.
Da ist kein Druck, auch kein Licht,
was pochend durch Adern fließt.

Doch im Inneren, tief und schwer,
wacht eine Kraft, die uns umgibt
und zur Sehnsucht wird und mehr,
weil sich die Welt in sich verliebt.

Informationen zum Gedicht: Vakuum

27.07.2026
288 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.