Krisenstimmung

Ein Gedicht von Alvin Neumann
Mein rotes Blut in meinen Adern
wird bedränkt von schwarzem Teer.
Schmerz bahnt sich Platz in Fasern,
mein lebendiger Leibe bald blutleer.
Im Spiegel sehe ich mein Gesicht,
doch ich spüre meine Hände nicht.
Panisch quält mich der Gedanke,
dass ich jetzt für immer versande.
Ich höre nur leise meine Stimme,
sie wird von einer lauteren übertönt!
Etwas will meinen Geist verschlingen,
in meinem Kopf es furchtbar dröhnt...

Der Ruf einer Sirene in der Ferne
reißt mich aus der trüben Trance.
Stemme mich gegen Gedankenleere,
mein Bewusstsein ist meine Chance.
Mit letzter Kraft habe ich abgewehrt,
was unbekannt wollte mich greifen.
Die Krise hat mich fast aufgezehrt,
mein Verstand kann Resilienz leisten!

Informationen zum Gedicht: Krisenstimmung

24.04.2026
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