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| 39 | Geist der Natur | 23.08.26 | ||
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Vorschautext: dort am leibe alter Eichen in den kahlen wäldern alt will der winter nicht mehr weichen wo das leben weit erschallt an den eisig kalten tagen auf den strassen blüht sein kleid will man sich hinaus nicht wagen weil es nach den ängsten schreit holde liebe nie gefunden suche weiter ohne spur ... |
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| 38 | Der Wanderer | 23.08.26 | ||
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Vorschautext: Es ging ein armer Wanderer Als Wanderer umher Ihm war nicht leicht zu scherzen Zu leben fiel ihm schwer Ihm war´n zu weit die wege Die Wege kalt und Nass die Welt wie ein Gehege Die Menschen voller Hass Den Spiegel im gesichte sah er den dunklen flaum ... |
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| 37 | Ein armer Mann | 23.08.26 | ||
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Vorschautext: Ich bin so wie es scheint Ein armer Mann der weint Eine lang gequälte Seele auf längst vergessenen wegen Ich irre so umher Ich find die wege schwer Ich find kein Licht am Tage Und auch nicht in der Nacht Was bin ich weit gegangen Was war ich lang gefangen ... |
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| 36 | traurige gedanken | 20.08.26 | ||
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Vorschautext: Wenn im Herzen bittre kälte, hart wie Stein und fest wie stahl Dann ists wohl der Freude Ende, und es beginnt die schwere qual Dann ists leben nicht mehr munter, dann ist's leben rau und leer Und stürz ich mich zur tief hinunter Und versänk im tränenmeer Doch dies Schauspiel der Gedanken, ein Trauerspiel ist's eher schon ... |
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| 35 | Das Leben | 07.03.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist ein breiter Fluss, magst du ihn mit mir gehn? Wir gehn zusammen bis zum Schluss, bis wir uns wiedersehn, Bis wir bei Gott vereinet sind, So soll die Treue sein, bis dahin ist's ein langer weg, Doch will ich bei dir sein. B.Berndt |
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| 34 | Eines Tyrannen Abbild | 02.09.25 | ||
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Vorschautext: Wie ist es doch des Menschen Ordnung Sich nach dem Gelde zu bewegen Sich in Geiz und Streit bewunden Sich um des Goldes wert zu legen Sich voller Hass und voller Wut Nur um Reichtum zu erhaufen Er die Menschlichkeit vergesse Um sich Macht und ehr zu kaufen Um sinnlosen Krieg zu machen Mit denen er doch Streit nicht hat! ... |
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| 33 | Kennst du denn die Liebe nicht? | 14.06.25 | ||
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Vorschautext: Kennst du denn die Liebe nicht Sie ist Stark und Groß Siehst du erst ihr Angesicht Lässt sie dich nicht mehr los Sie die dir das Herze füllt Ist des Menschen glück Hat sie dich erst eingehüllt Gibt’s kein Weg zurück Doch ist sie fort, oh wehe dem ... |
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| 32 | Wie im Traume | 02.04.25 | ||
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Vorschautext: Es hat des nachts einst tief aus meinem Schlummer, mich wach gemacht der helle Mondesschein Er trug mich fort, weit weg von allem kummer Weit fort von allem Menschen sein Er lud mich ein zu weilen wie im traume, er lud mich ein mich endlich auszuruhn und trug mich an eines fremden wassers saume So friedlich ists und bleiben will ich nun Und wollt ich doch so gerne hier noch weilen Doch ruft die sonn, wohlan mir kundzutun ... |
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| 31 | An meine Mutter | 21.01.25 | ||
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Vorschautext: Es war so schwere Stunde als du von mir gefahren, doch werd in meinem Herzen ich, dich immer aufbewahren B.Berndt |
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| 30 | Hoffnung | 16.01.25 | ||
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Vorschautext: hoffnung ist ein leiser schimmer, der im wind sich wiegt, und dann dich umklammert wenn man nimmer weiß, ob es gut enden kann hoffnung ist ein breiter fluss der mit leisem hoffnungsschimmer zeigt, das man ausharren muss, denn sonst hat man verloren, immer hoffnung ist das abverlangen an der man sich festhalten kann ... |
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| 29 | Die Katze | 11.08.24 | ||
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Vorschautext: Ich habe dort mit frohgemut mir angeschafft ne katze die klein doch ist, und wohl mir tut und schleicht auf ihren tatzen Und sitzt die katz dort an der tür miauts von weit schon her dann will die katz in die natur und schreit mach auf die tür doch hinaus, hinein, hinaus, hinein wo willst du denn nun katze sein? ... |
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| 28 | Pfade eines verliebten Dichters | 20.07.24 | ||
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Vorschautext: Es ist mir große Sünde, wenn ist mein herz so schwer. Erst wenn ich mich verstünde, verständ´ ich dich noch mehr! |
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| 27 | Auf weiter flur | 20.07.24 | ||
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Vorschautext: Ich liege dort auf Gottes weide Und blicke übers volle land Es hält mir die Herbstwelke heide andächtig, zärtlich meine hand Ich seh das gras von weitem wehen die halme schwingen hin und her als würden sie von weitem rufen Ach du mein lieber, komm zu mir Ich sehe auch die schönen Blumen Die dort in ihren Farben stehn ... |
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| 26 | Morituri te Salutant | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Marschierende Gewalten, fest zum Kampf bereit junges Fleisch in Uniform Junge Männer,von Todesangst befreit stehen reih, in Norm Der Geruch von Blut noch nicht gerochen, noch nicht den Fall von Schmerz gespürt marschieren sie in reih und Glied geschlossen, der höchstens in den Tod sie führt und ob sie schwitzen oder frieren sie schützen doch die Menschen, dich und mich ... |
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| 25 | Wenn Gott dich ruft | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Die Nacht bricht ein und Gott zu ehren schlaf ich ein ...Der Morgen ruft mit seinen Sorgen es harrt , was man verändert kann nur raffen muss man sich dann ist, was schlimmes heute du gesät morgen noch nicht verdorben! B.Berndt |
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| 24 | Von schönen nächten | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Es war so schwere Stunde mir sang die Nachtigall die allerschwersten Lieder ich lauschte ihrem Schall und als ich ihr dar lauschte ward mir mein Herz so schwer ich dacht ich müsste sterben weil ich gern bei dir wär´ mit deinem schönen Lippen sagst mir die schönste Kund ... |
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| 23 | Von den toten | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Von dem leben bist du fort Gingst mit trübem sinn Nun bist du an einem Ort Wo die toten sind Wo die alten hingegangen Da bist nun auch du Ich werde dich im herz behalten So schlaf in sel´ger Ruh B.Berndt |
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| 22 | Von den Menschen | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: und des Nachts zu aller Tiefen wo die wilden Wasser sind dort wo die Gedanken schliefen wo ich war als kleines Kind wo die Menschen ohne Ohren, Taub von aller Welten Hall Das Vertrauen schon verloren Tote sind sie Überall! Doch das Leben in den Schneisen das zu kennen sie verlaubt ... |
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| 21 | Und aller Ende | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Mein Herz ist Kalt und alles liegt in Stille. Über meine Wangen läuft es tränennass Die Trauer kam, als ob´s mein letzter Wille Mein Leben läuft so weit, so leer und blass Wann hüllt mich ein, des Todes schwarze Schatten? Dann kommt herbei des Lebens letzter Mut Was ist der lohn des Lebens letzter Taten? Wie groß doch ist, des Lebens Lebenswut Wie fühlt es sich wohl an Wenn man am Tor des Todes steht? ... |
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| 20 | Trübe gedanken eines fast sterbenden | 15.05.24 | ||
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Vorschautext: Die Gedanken dieser Welt Holen mich bald ein doch ich leg mich wieder hin Und ich kriech mich ein Schmerzlich ists auf dieser welt Einsam und allein Freude Tanz und froher sinn Woll´n bei mir nicht sein Wenn ich jetzo untergeh´ Sag mir was kommt dann? ... |
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