Nachteulen

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Sie sassen auf der grünen Wiese
Und eine Uhr schlug: Viertel eins.
Ringsherum: Teelichter, Kerzen,
Wo sie schweigend Bier verzechten.

Da sassen sie, im tiefem Schweigen.
Vielleicht, weil bald der Tag anbrach?
Sie waren leise, wie Nachteulen;
Und einer hat schon, sanft geschnarcht.

Das Bier geht hin, zur letzten Neige.
Mancher Docht war auch erloschen.
Am Horizont, die ersten Streifen,
Strahlten schön, wie frisch gestochen.

Informationen zum Gedicht: Nachteulen

974 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
17.07.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige