Ein Wintertraum

Ein Gedicht von Johann Forster
Draußen stürmt es ganz unheimlich
drinnen ist es richtig heimelig
draußen wütet Orkan Seelighofen
drinnen wärmt der Wamsler-Ofen

Winter, du bist endlich eingekehrt
diesmal warst du weit entfernt
alle freuen sich, weil sonst passiert
dass man den Winter gar nicht spürt

So haben wir jetzt den Winter entdeckt
alles liegt unter einer weißen Deck
Wege, Straßen, Berg und Tal
ruhen still und leise, epochal

Auch der Hausherr im Schlafensraum
schlummert seinen Wintertraum
er hat seine Uhr auf 0 gestellt
wartet ab bis die Sonne ihn weckt

Dann aber schnell, hurra, hurra
da ist der Boss, ist wieder da
ist schnell zurück, es ist ein Witz
gleich dem Vogel auf des Baumes Spitz

Er hat total die Arbeit verschlafen
wollte eigentlich eine Menge anschaffen
so hört sich an ein Wintermärchen
für den Mann, das faule Bärchen

Informationen zum Gedicht: Ein Wintertraum

905 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
03.02.2015
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige