Durchwachte Nacht bei Mondenschein

Ein Gedicht von Horst Hesche
Ein Güterzug kracht durch die Nacht,
lässt meinen Schlaf abrupt beenden.
Kein Stern zu seh'n. Nur einer wacht.
Der Mond will liebe Grüße senden.

Sein fahler, matter Schein durchbricht
nur äußerst schwer die Baumeskronen
und schummrig, mystisch ist das Licht
für uns, die wir am Walde wohnen.

Es lässt Dämonen aufersteh'n..
Ein junger Waldkauz schreit gerade.
Ein Wassermann ist jetzt zu seh'n.
Er sitzt ganz nah, dort am Gestade.

Mich graust es. Ist das Wirklichkeit?
Hab' ich geträumt? Bin ich von Sinnen?
Verbringe so die Schlafenszeit.
In Zukunft bleib ich lieber drinnen.

Informationen zum Gedicht: Durchwachte Nacht bei Mondenschein

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26.07.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Horst Hesche) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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