Kirchhof

Ein Gedicht von Lydia Galochkina
Gestern schwimmt in ewige
zerbrochene Träume
verblasste Kränze
von Worten der Liebe und
Glückversprechungen schwärzen wie Kreuze den Kirchhof.
Ungesungene Lieder schlafen auf Granit-Grabsteinen.
Dort steht sich alles um
Staub
Nur seine transparent-blauen Augen noch voller Gleichgültigkeit
Scheinen wie Glas durch die Sache.
Sogar der Tod war machtlos.

12.2013

Informationen zum Gedicht: Kirchhof

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09.08.2017
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