Zu spät

Ein Gedicht von Hihö
An einem Sonntagmorgen
sah ich nebenher im Gehn
am Wegesrand, obwohl verborgen,
ein Sommersonnenblümchen stehn.

Dies zarte Blümlein feine,
es duftete so süß, so rein.
Da fragte ich (nur so) für mich alleine:
„Sollt’ es wohl gepflücket sein?“

Doch wozu sollt’ ich es pflücken?
Es blüht so schön im Morgentau.
Nie mehr wieder könnt’ es schmücken
meine heißgeliebte Frau.


Copyright © da Hihö
2014

Informationen zum Gedicht: Zu spät

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03.07.2019
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