Vom guten Teegeschmack

Ein Gedicht von Bastian Jung
Zuweilen wenn ich durstig bin,
ein Kräutlein mir im Garten pflücken,
dann zieht es mich zum Nachbarn hin,
der mich mit seinem Tee beglücke.

Sobald des Wassers heiße Dämpfe,
durchschweben den gewohnten Raum,
duftet es nach frischer Minze,
ein unvergleichlich zarter Traum.

Er lädt mich ein mit ihm zu trinken,
mit Freuden nehm ich dankbar an,
dabei in ein Gespräch versinken,
wie schön das Leben doch sein kann.

Noch keiner den ich bisher kannte,
die Zubereitung so verstand,
was sich mir ins Gedächtnis brannte
ist Zauberei von Meisterhand.

Informationen zum Gedicht: Vom guten Teegeschmack

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23.09.2019
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