Trennungsschmerz

Ein Gedicht von RickyK
Ohne Wort, ohne Blick bist du gegangen,
blieb alleine zurück, im Kummer gefangen.
Niemals vergesse ich diesen Schmerz,
er traf mich tief und brach mir das Herz.

Dein Abschied war ein Schlag ins Gesicht,
selbst meine Tränen rührten dich nicht.
Wirfst mich nach so vielen Jahren weg,
fühl mich benutzt und entsorgt wie Dreck.

Deine Worte waren nur Schall und Rauch,
ich hab dich geliebt, dachte du mich auch.
Gedanken kreisen, im Kopf geht es rund,
stelle mir Fragen und suche den Grund.

Bin ich selbst Schuld an diesem Betrug,
warum war ich dir nicht mehr genug?
Mit dir fühlte ich mich so verbunden,
hast du dein Glück woanders gefunden?

In meinem Herz war immer ein Platz,
du warst für mich mein größter Schatz.
Hast versprochen mich immer zu lieben,
davon ist nur die Sehnsucht geblieben.

Nun stehe ich da, gekränkt und zerrissen,
werd`dich immer ein Stück weit vermissen.
Ohne dich bin ich einsam, fühl mich allein
und frage mich häufig, muss das so sein?

Doch langsam muss ich wohl erkennen,
es bleibt mir nur eins, mich zu trennen.
Der Verstand meint ja, das Herz sagt nein,
will noch immer mit dir zusammen sein.

Irgendwann wird meine Liebe verblassen,
fühl mich dann nicht mehr so verlassen,
mit jedem Tag wird es leichter für mich,
mein Leben wird schön, auch ohne dich.
© RickyK

Informationen zum Gedicht: Trennungsschmerz

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15.07.2018
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