Mein unsichtbarer Mantel

Ein Gedicht von Sylke Schön
Stählern hüllt der Mantel
meinen Körper ein
unsichtbar im Wandel
dünnhäutig im Sein.

Widerspenstig zähmen
die düsteren Gedanken
die sich sorglich grämen
im Schutzmantel verfangen.

Der Anlass ist gegeben,
die stählerne Last zerbricht,
den Mantel abzulegen
entbinden von der Pflicht.

Ungezwungene Schritte
der Absprung bald gelingt
entwickeln sich die Tritte
zu den mich niemand zwingt.

Copyright © 2019 by Sylke Schön

Informationen zum Gedicht: Mein unsichtbarer Mantel

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22.04.2019
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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