Liebessehnen

Ein Gedicht von Hihö
Liebessehnen
Eine beinah positive Parodie auf Marmotiers
“Im Träumen der Lieder“


Dort wo am Weiher der Libellen
sich zittrig zeigt ein silbrig Band,
wo neue zarte Leben quellen,
pocht mein Herz mir in die Hand.

Wo mancher Lockruf weißer Tauben
leise fragt: “Kommst du zurück“,
könnt Liebesgram das Herz mir rauben,
seh’ ich im Traume uns im Glück.

Oh Liebster, träfen wir uns nur wieder!
Noch blüht ja unser Mandelbaum
und regnet seine Blüten nieder
zu meines Kleides rosa Saum.


Copyright © da Hihö
2015
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Informationen zum Gedicht: Liebessehnen

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11.07.2019
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