Jobcenter

Ein Gedicht von Martin Vieth
Traurigkeit dich dort erwartet,
Verwaltung vordergründig gestartet.
Vermittlung aussichtslos, eine Farce,
Sanktionieren macht wohl mehr Spaß.

Die Menschen nur noch als Akte sehen,
Obwohl sie nach Arbeit flehen.
Das Gefühl der Wertlosigkeit geben
Die Schuld zuschieben, an der Misere im Leben!

Der Fallmanager,
Sie schon lange versteht, mit dem Wissen,
Der Arbeitsmarkt ist für sie total beschissen!
Doch das System maßlos krank,
Anstatt zu fördern, lieber zu sanktionieren,
Nur so verbucht man schwarze Zahlen,
Dass System will es so haben.
Der Wähler hat es in der Hand,
Bei der nächsten Wahl in unserem Land!

© Martin Vieth - 25.02.2016

Informationen zum Gedicht: Jobcenter

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23.03.2021
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