Intrige der Gestirne

Ein Gedicht von Nathan Semanko
Der Mond, ein toter Stein der Pracht
Führt den Jäger durch die Nacht.
Er kommt daher, um zu verschwinden...
Verrät doch jeden Eid der Wacht.
Nur aus Sonnenlicht kann winden,
Heller Schein, um ihn zu finden.

Und die Sterne bleiben ferne.
(Spötter schimpfen sie als Funken)
Sie verbergen ihre Stärke,
Doch der Seemann hat sie gerne,
Heiligt sie als große Werke,
Sind die Spötter längst verschwunden.

Und der Morgenstern ernennt
Zum schönsten, was am Himmel brennt,
Sich selbst allein,im Schönheitswahn!
Folgt fanatisch seiner Bahn
Um die Sternenschar zu blenden
Und sie höhnisch zu verschwenden.


Ach, die Sonne stößt mit Speeren
Um sich Ränken zu erwehren.
Bannt die neidischen Gesitrne,
Auch die eitle Venusdirne.
Hat den Himmel überspannt
Und halb Afrika verbrannt.
Bringt dem Norden nasse Schmelze.
Geht den Göttern an die Hälse.
Will zum Schluss allein regieren,
Nicht in Parlamenten irren.
Wird das Fundament versprüht,
So ist der Erdengrund verglüht.

„Alle 9 seid ihr verdorben
Habt ihr meinen Thron umworben,
Wolltet mich vom Himmel stürzen,
Meine Dynastie verkürzen.
Drum seid alle 9 entlassen.
Feuerbrunst soll euch erfassen.
Nur der Dämmerung verpflichtet,
Seid ihr allesamt gerichtet!“

Informationen zum Gedicht: Intrige der Gestirne

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29.11.2017
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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