ICH HÖR

Ein Gedicht von Ulrich Lang
Ich hör eine Taube gurren
draußen in den Bäumen,
sie lässt als Symbol mich gleich wohl
von Versöhnung träumen,
überrall herrscht Zorn und Pein,
bloß bei mir will´s friedlich sein.

Ich hör eine Amsel flöten
draußen in den Büschen,
wo die ganzen Blumen sich da
mit den Gräsern mischen,
überrall herrscht Krieg und Not,
hier ist alles noch im Lot.

Ich hör einen Vogel zwitschern
vor den Fensterscheiben,
dazu seh ich sachten Wind noch
durch die Blätter treiben,
überall herrscht Kampf und Neid,
hier ist Stille alle Zeit.

Informationen zum Gedicht: ICH HÖR

11 mal gelesen
13.08.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ulrich Lang) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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