Herrnspiele

Ein Gedicht von Ralfelchen
Herrnspiele

Bin ich ihr fern, ist sie mir nah,
Ich weiß sie plappert nur Blah Blah.
Ach was, ich pfeiff auf den Kontakt,
Wir camen halt, das macht sie nackt.

Sie eine von jenen Sorten,
mit der man‘s treibt an dunklen Orten.
Ich weiß ich will sie nicht mehr nah,
weil letztmals echter Scheiß geschah.

Ich gab ihr Hiebe, sie kam schnell,
das war mal nicht mehr virtuell.
Ich denk nicht viel beim Masturbieren,
da kann man Herzen nicht verführen.

Als ich mal bat auf mich zu kacken,
wollt sie mich an den Haaren packen.
Mein Shit fiel auf das Gummituch,
das war echt kein Chanel-Geruch.

Sie wütete – und hundsgemein
drückt mir die Fresse mitten rein.
Ich gab ihr gleich die letzte Segnung,
jetzt liegt sie kalt ohne Bewegung.


Alles, was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles, was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen. (L. Wittgenstein)

Informationen zum Gedicht: Herrnspiele

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15.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ralfelchen) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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