Herbstnacht

Ein Gedicht von Hihö
Wind in den Ästen,
je erzitternder Bäume
und düster werdende Räume;
… zugeknöpft sind Röcke wie Westen.

Am Ende der Häuser
winden sich verborgene Gassen
zwischen steinig-holprigen Straßen;
… und hastet eilig ein später Kartäuser.

Dumpf warnt fernes Beben
und keiner mag nunmehr gerne
hin in die allzu dunkle drohende Ferne;
… niemand dem schützenden Dache entstreben.

Ein sterbendes Blatt
tanzt bunt im Schein einer Lampe
einer herbstnassen arbeitsmüden Rampe;
… schlafentrunken verstummt die ermattete Stadt.


Copyright © da Hihö
2014

Informationen zum Gedicht: Herbstnacht

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24.11.2020
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