Herbstkuss

Ein Gedicht von Sylke Schön
Stürmisch toben Winde
wirbeln die Blätter, auf
die ich am Straßenrand finde,
wenn ich nach Hause lauf‘.

Der Boden lechzt nach Regen,
dem kalten nassen Kuss,
der wie ein warmer Segen
im Herbst nun kommen muss.

Die Felder zeigen Spuren
Grashalme knistern wie Stroh
im Wald und auf den Fluren
brauchen wir Regen so.

Ich liebe den Klang der Tropfen
Kuss vom baldigen Herbst,
die auf die Erde klopfen
es farbenfreudig färbt.

Copyright © 2019 by Sylke Schön

Informationen zum Gedicht: Herbstkuss

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05.09.2019
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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