EINE NATÜRLICHE FRAU

Ein Gedicht von Ulrich Lang
Öfter sah ich diese Frau
beim Spaziergang in der Gegend
sie trug braun gern oder grau
und sie wirkte nicht erregend

Trotzdem schlug sie einen Bann
es erschien nicht ungebührlich
denn mich zog am meisten an
dass sie wirkte so natürlich

Nichts gefärbt und nichts geschminkt
keine rot lackierten Nägel
keinen Ohrschmuck, der hell blinkt
kein Tatoo, das reizt zum Ekel

Sanfte Augen blicken klar
auch sah ich sie niemals rauchen
oder so ein Handy gar
lauthals schnarrend mal gebrauchen

Irgendwann sprach sie mich an
"Geh´n wir einen Kaffee trinken?"
prompt in meiner Achtung dann
sie begann sehr stark zu sinken

Bier wohl gerne oder Wein
würde Freude mir bereiten
doch Kaffee? Da sag´ ich nein
den kann ich partout nicht leiden

Informationen zum Gedicht: EINE NATÜRLICHE FRAU

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26.03.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ulrich Lang) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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