Die Neue Welt?

Ein Gedicht von Akito Namiri
Laufen tue ich mit gesenktem Kopf.
Alles was mich an die Welt bindet,
Vergeht und schwindet.
Nur eins erlebe ich, einen Schock.

Tage und Jahre vergehen
Und ich werde es niemals verstehen.
Die Menschheit ist klug
Doch der Mensch nicht gut

Ausgrenzung und Diskriminierung,
es scheint die Modernisierung.
Alle dran gebunden.
Wie schändlichen trunken!

Mein letzte Faden zur Außenwelt.
Das Internet!
Es ist das einzigste, was mich noch hält
doch auch dieses Gerüst zerfällt

Der Alltag erschwährt,
der Sinn des Lebens verjährt.
Das Messer die einzigste Erholung,
Arme und Beine voll Rissen und Poren.

Der Tod die wohl beste Lösung,
Gesprungen vom Dach,
Fast schon wie die Lebenskrönung,
Während dessen ich lach

Niemand bemerkt es,
keiner weint,
die gesamte Welt war wohl mein Feind.
Nicht eine Träne fliesst,
gefeiert ein Fest.

Dies ist einer der finsteren Seiten der Welt,
die wahrscheinlich vielen entfällt.

Informationen zum Gedicht: Die Neue Welt?

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17.08.2020
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