Die Macht der Natur

Ein Gedicht von Sylke Schön
Dunkle schwarze Wolkenmonster bedrohen den goldschimmernden Horizont.
In zarten violetten Farben erstrahlt der Himmel auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, aus dem Osten, naht beängstigende Dunkelheit. Es ist nicht die Nacht, es ist die Macht der Natur.
Blitze schicken goldene Pfeile in die schwarze Brunst.
Ein Feuerwerk wie am Silvesterabend. Sterne in allen Farben am Firmament.
Ich stehe am Fenster, um dieses Schauspiel zu bewundern.
Ein kräftiger Donner lässt meinen Körper zittern und wieder dieser wunderschöne grelle Blitz.
Er explodiert in den Wolken und schickt die schönsten Farbtöne durch das Himmelsgewölbe.
Endlich, ein kräftiger Regen prasselt auf die Erde.
Er überschwemmt den Garten, der sich nach Wasser sehnt.
Ich lausche dem Donner, der in gewaltigen Klängen zur Erde dringt.
Der Himmel spielt Musik auf seine Art und Weise.

Copyright © 2019 by Sylke Schön

Es ist kein Gedicht, vielmehr die Beschreibung eines faszinierenden Sommergewitters.

Informationen zum Gedicht: Die Macht der Natur

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13.06.2019
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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