Der Einfluss des Sehens

Ein Gedicht von Tommy S
Wenn du nur glaubst was du siehst,
dann ist es wie wenn du Öl in ein Feuer gießt.

denn deine Gefühle und Gedanken,
kommen dadurch oft auch ins Schleudern und Wanken.

Handlungen und Entscheidungen werden nach dem was man Sieht getroffen,
egal ob man nüchtern ist oder besoffen.

Doch werden dabei auch Gedanken und Gefühle oft betrogen,
weil das Visuelle hat einem etwas vor gelogen.

Man oft nur kauft,mag und liebt
weil einem das Sehen das passende Gefühl dazu gibt.

Es wird so viel von dem was man sieht abhänigig gemacht,
darüber haben bestimmt aber viele noch nie nachgedacht.

Hat eine Gurke zum Beispiel eine Macke,
dann findet man sie ganz schnell kacke.

Doch ist sie schön und makellos,
ist die Nachfrage nach ihr ganz groß.

Es wird bei vielen meist nur mit dem Auge bestimmt,
welchen Mensch oder Gegenstand man ablehnt oder nimmt.

Irgendwie ist es doch auch das Glück auf Erden,
das ich kann niemals vom Sehen beeinflusst werden.

so sehe ich was wirklich IST und nicht was zu sein Scheint,
ob jemand innerlich lacht oder ob er weint.

Gefühle und Gedanken rein und frei ganz unbeirrt,
ohne das sie werden von dem was man sieht verwirrt.

So sollte jeder öfter mal kurz die Augen schließen
und das was er nicht sieht, sondern fühlt,einfach genießen.

© Tommy S

Informationen zum Gedicht: Der Einfluss des Sehens

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18.05.2019
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