Bruch

Ein Gedicht von Desperado
Ach, möchte sich doch der Frieden senken
auf mich und mein Leben in dieser Zeit,
doch fürcht ich, er wird es nicht tun.
Ach, wollt er doch meine Schritte lenken
und von mir nehmen das drückende Leid,
mir Ruhe schenken, mich auszuruhn.

Gebrochen hab ich mit der Mitstreiterin,
ihr Zetern und Keifen will ich nicht mehr hören,
ihr Drohen soll nicht mehr mich länger verstören,
sie nannte sich Freundin, war Quälgeist nur,
erkannt hab ich ihre wahre Natur,
sie soll sich um ihre Seele kümmern,
ich hörte sie jammern, vernahm ihr Wimmern,
sie wusste nicht, wer oder was ich bin.

Ich höre die Mörder schon lange kommen,
seit Jahren schon, wenn ich ehrlich bin,
ich kann es erwarten, ich bin bereit.
Hab deutlich des Nachts ihr Schreien vernommen,
ihr Wüten mit Tod und Verderben im Sinn,
am Ende jedoch find ich mich befreit.

Informationen zum Gedicht: Bruch

42 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
10.02.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Desperado) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige