An die Evolutionstheorie

Ein Gedicht von Pfauenfeder
Welt spiegelt ein Dahinterliegen,
Zieht die Gardinen auf und zu,
Doch kann kein Wissen je verbiegen,
Woran du mein Herz glaubtest, du!

S' ist alles Glaube und kein Wissen,
Nie dreht die Welt sich objektiv,
Drum schlag mein Herz niemals beflissen,
In ander'n Glaubensköpfen schief.

Die Wissenschaft ist selbst ein Glaube,
Nicht objektiv schmeckt uns die Traube;
Obschon er nie davon gebissen,
Glaubt vieler den Geschmack zu wissen.

So hämmert man in Köpfe Welt,
Erklärt die Farben und Gesänge,
Doch einzig was dein Herz behält,
Ist wichtig unter aller Menge.

Denn fasst es nicht voll Hand nach dir,
Und fehlt die Rührung deiner Brust,
Dann lass es los und lass es hier,
Dass selbst du dir nicht gehst Verlust.

So glaube ich wider mehrheitlicher Truppen,
Nicht an Darwins Theorie,
Für mich sind's Affen, die in Gruppen
Erforschten ihre Herzen nie.

Informationen zum Gedicht: An die Evolutionstheorie

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03.03.2019
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