2 Strophen

Ein Gedicht von Felix Stembel
Lichter werden gedämmt, Vorhänge zugezogen
Augen fallen zu, die Mäntel werden angezogen
Gesichter erstarren in der Kälte, die Hände werden blau
Schnee bedeckt die höchsten Gipfel,
Die Eiskristalle tanzen
Ein Planet, ein Planet
Ruft die Nacht
Dunkel und Schwarz
Wer hätt's gedacht
Sie vermissen den Tag
Die Sonne die sie verlacht

Die Nacht lebt, verschlungene Gestalten
In den flammenden Sternen
Ein All ganz vergangenen in den Fernen
Silber leuchtende Heere, die Speerspitze
In das Dunkle, ein Raum kurz erhellt
Bis der Moment
In den Zeiten zerschellt
Und das letzte Licht
Der Himmel fällt

Informationen zum Gedicht: 2 Strophen

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22.09.2022
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Felix Stembel) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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