Der Alptraum, der du bist....

Ein Gedicht von Sylke Schön
Ich jage den Nächten hinterher,
spüre den Herzschlag kaum.
Wild entschlossen zur Gegenwehr
aus diesem bösen Traum.

Jedes Wort in jenem war
erfunden, falsch, erdacht!
Was ich in diesen Träumen sah,
war nicht für mich gemacht.

Tiefe Abscheu schürt die Glut
die mein Herz einst lieben ließ.
Ungebändigt in ihrer Wut,
zu Recht kein bisschen mies.

Ich bin der Jäger in diesem Traum,
der nun der MEINE ist.
Du der Gejagte, der Abschaum,
der Alptraum, der du bist!

Copyright © 2019 by Sylke Schön

Informationen zum Gedicht: Der Alptraum, der du bist....

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08.08.2019
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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