Unsere Wurzeln

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Unterm Nachthimmel stehen
ohne künstliches Licht

Das Morgenrot grüßen
wenn‘s grade anbricht

Im Wald sich ergehen
ohne Hast, ohne Eile

Bei Pflanzen bleiben
eine ganz gute Weile

Die Stille erleben
ausgiebig genießen

Die Seele darf reisen
und frei sich ergießen

Die Erde spüren
uns mit ihr verbinden

Die Tiere begrüßen
wo wir sie grad finden

Im See tief eintauchen
das Wasser bewegen

Mit Lüften heut tanzen
und singen, sich regen

Ins Meer hinaus schwimmen
sich wiegen und schaukeln

Auf die Wiese sich legen
die Seele darf baumeln

Am Felsen ausruhen
sich nicht mehr bewegen

Den Grillen zuhören
empfangen den Segen

Informationen zum Gedicht: Unsere Wurzeln

393 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
09.01.2016
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige