SPÄTHERBST

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Wenn Wälder stehen gelb und braun
Wenn’s traurig heißt: 'Aus ist der Traum!'
Wenn Nebel in der Frühe ziehen
Wenn Licht und Wärme uns entfliehen

Wenn Fröste durch die Nächte schleichen
Wenn Lebenskräfte sichtbar weichen
Wenn Regen auf die Erde schlägt
Wenn man noch morgens lange schläft

Dann darf man selbst auch etwas ruh'n
Sich einfach etwas Gutes tun
Ein Licht am Abend still entzünden
Und hör'n, was uns Geschichten künden

Ein Bad kann uns in Wärme hüllen
Ein Lied uns innerlich erfüllen
Was unser Herz nunmehr begehrt:
Es ist gewiss nicht ganz verkehrt!

Informationen zum Gedicht: SPÄTHERBST

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28.11.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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