Israel

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Israel - der Gottesstreiter
groß vertraut und groß gewagt
auf einen Bund sich eingelassen
bis einst der jüngste Tag sich naht

Israel - das heil'ge Land
heiß geliebt und heiß umkämpft
hier konnte man sich niederlassen
und wurde doch so sehr gedämpft

Israel - das Gottesvolk
das stetig hört und stets bedenkt
der Tora hat man sich überlassen
bekam damit so viel geschenkt

Doch hat man sich auch abgesondert
von all den Völkern ringsumher
hat ihre Götter sehr missachtet
und erlangt ein Schicksal schwer



Israel verdankt seinen Namen dem Stammvater Jakob. Dieser kämpfte der biblischen Geschichte nach mit einem Engel und erbat am Ende den Segen – so ist die mythische Herleitung des Namens ISRAEL: der Gottesstreiter.

„Du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen“ (1. Mose 32/29).

Zur Kritik der Völker und ihrer Götter s. Jesaja 40/17-20: „Alle Völker sind vor ihm (Jahwe) wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel. Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen? Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet's und macht silberne Ketten daran. Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt“.

Informationen zum Gedicht: Israel

363 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 2,0 von 5 Sternen)
-
09.04.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige