Felsengärten

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Säulen, Türme, Pyramiden
Wände, Höhlen, Stalaktiten
Bizarre Klüfte, Felsennadeln
Orte wie aus alten Fabeln

Schluchten eng und immer schmäler
Höhen weit und tiefe Täler
Steile, viel umtobte Küsten
wo wir uns allzugerne wüssten

Man reist schon mal zum Kuckuckstein
Ist auch gern in Hessigheim
Die Felsengärten zu erkunden
Der Wein von dort würde mir munden

Säunickels Kleiderschrank hätt ich erklommen
Den Teufelstisch vielleicht genommen
Dazu die steile Barbarine
Die Jungfrau mit der steiner’n Miene

So sind die Steine sehr lebendig
Äußerlich, doch auch inwendig
Diese stumpf und kieselrund
Jende edel und sehr bunt

Ich lieb den Bergkristall, den Malachit
Den Amethyst und den Calcit
Obsidian, Aquamarin
Lapislazuli und Turmalin

Informationen zum Gedicht: Felsengärten

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09.04.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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