Die Würde des Menschen

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Der Mops hat keine Schnauze mehr
Die Pute eine schwere Brust
Dafür gibt's Katzen ohne Haare
Und Kater brauchen keine Lust

Das Schwein wird fett, bewegt sich nicht
Der Kühe Euter wächst und drängt
Das Zwergkaninchen nagt kaum mehr
Das Tier wird in die Form gezwängt

Wir züchten, was der Mensch so braucht
von tief'ren Mächten stets gelenkt
Nur seine Würde wahrt er nicht
wenn er nicht fühlt und sich beschränkt




Der Mensch ist “ein von Sachen, dergleichen die vernunftlosen Tiere sind, mit denen man nach Belieben schalten und walten kann, durch Rang und Würde ganz unterschiedenes Wesen" (Immanuel Kant 1724-1804).

"Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein, um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen" (Franz von Assisi 1182-1226).

Informationen zum Gedicht: Die Würde des Menschen

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12.09.2016
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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